ich
du
Ich spüre, höre und sehe die mich umgebende Welt.
Über das, was ich wahrnehme, denke ich nach.
Von dem, was ich dadurch erfahre, erzähle ich.
Mit Worten und mit Klängen.
vita
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Diplom Musikpädagogik, Folkwang Hochschule Essen, 1996
Performance Diploma Piano solo, Royal College of Music and Drama Cardiff, 1998
Künstlerisches Diplom Klavier, Hochschule für Musik Detmold, 2001
Master of Arts Musikpädagogik, Hochschule für Musik und Tanz Köln, 2021
Doctor of Philosophy, Universität für Musik und darstellende Künste Wien, 2026Landeslehrpreis NRW 2023 in der Kategorie „Lehre an Kunst- und Musikhochschulen“
Promotionsstipendium der Gisela und Peter W. Schatt Stiftung 2022
Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre des MKW NRW, 2021
Prize for Lied Accompaniment, John Ireland Society London, 1998
Prize for Piano Solo, John Ireland Society London, 1998
Lawrence Davies Memorial Award, Julian Jacobson Award, 1998
Preis für Liedbegleitung der Deutschen Schubert Gesellschaft, 1997Katharina, 2000
Alexander, 2001
Isabelle, 2003
Veronika, 2005Lehrkraft für vokale Korrepetition und Liedgestaltung, Folkwang Universität der Künste, seit 2022
Freie Mitarbeiterin des Westdeutschen Rundfunks Köln / WDR 3 seit 2021
Klavierbegleiterin des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau, seit 2016
Lehrauftrag vokale Korrepetition Folkwang Universität der Künste, 2012-2022
Lehrauftrag Liedgestaltung, Musikhochschule Münster, 2011-2018Deutsch
Englisch
Französisch
Die Pianistin Tatjana Dravenau engagiert sich für die Neu- und Wiederentdeckung selten gehörter Kompositionen. In der laufenden Spielzeit nimmt sie beim WDR Köln das Gesamtwerk der Komponistin Evelyn Faltis für eine Veröffentlichung im Label eda records auf. Weitere von WDR 3 produzierte Ersteinspielungen gemeinsam mit Daniel Johannsen, Elvira Bill und Konstantin Ingenpass umfassen Lieder von Mathilde von Kralik, Hildegard Quiel, Bertha Wegener-Koopmann und Alwine Feist.
Die von der Mezzosopranistin Pia Viola Buchert interpretierten Lieder jüdischer Musiker*innen des 20. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt der Anfang 2026 bei Genuin erschienenen CD Eisnacht, die in der Fachpresse (u.a. Fono Forum, Orchestergraben, BBC Record Review) hervorragend besprochen und für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Ein 2021 entstandener Konzertfilm mit Daniel Johannsen, Tenor, präsentiert Lieder von Othmar Schoeck und Conrad Ansorge.
Aus der intensiven Auseinandersetzung mit Sprache und Lyrik entstehen zudem Programme mit thematischen Schwerpunkten. So enthält die CD Kannst du das Lied verstehn? (mit Catalina Bertucci, Sopran und Georg Poplutz, Tenor; Genuin 10/25) bekannte und unbekannte Vertonungen von Gedichten über Blumen und Bäumen und wird von einer Buchpublikation im Waxmann-Verlag mit Kontextinformationen zu den Gedichten und deren botanischen Symbolik begleitet. Mit der israelischen Mezzosopranistin Hagar Sharvit konzertiert sie aktuell mit dem Liedprogramm „...vom Wasser zu singen.“
Um den Bedeutungsgehalt von Liedern geht es ihr auch in ihrer pädagogischen Arbeit als Dozentin für Lied und vokale Korrepetition an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Aus ihrer Seminarreihe Lied & Lyrik entstand die Website Liedinterpretation online, die durch eine Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre des Ministeriums für Kunst und Wissenschaft des Landes NRW gefördert wurde. Für diese innovative Weiterentwicklung des Fachs Liedgestaltung wurde ihr der Landeslehrpreis NRW 2023 in der Kategorie Kunst- und Musikhochschulen verliehen.
Ihre Laufbahn wurde Tatjana Dravenau durch ihr solistisches Klavierstudium bei Till Engel an der Folkwang Hochschule in Essen sowie bei Richard McMahon am Royal Welsh College of Music and Drama in Cardiff ermöglicht. Prägend für ihr Arbeit als Liedgestalterin war die Zusammenarbeit mit Friedemann Berger, Hochschule für Musik und Theater München.
Im Rahmen ihrer pädagogischen und wissenschaftlichen Ausbildung erwarb sie das Diplom Musikpädagogik an der Folkwang Hochschule Essen, den Master of Arts an der Musikhochschule Köln und wurde im Juni 2026 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Auszeichnung promoviert. Ihre musikpädagogische Dissertation zum Thema „Das transformatorische Bildungspotential performativer Liedinterpretation“ wurde von Peter Röbke und Hans-Christoph Koller betreut und durch ein Stipendium der Gisela und Peter W. Schatt Stiftung gefördert.
Ihr Klavierspiel wurde mit dem Preis der Deutschen Schubert-Gesellschaft für Liedbegleitung, dem Price for Piano Accompaniment und für Piano solo der John Ireland Society London sowie mit dem Lawrence Davies Memorial und dem Julian Jacobson Award ausgezeichnet. Seit 2016 ist sie offizielle Klavierbegleiterin der Gesangsteilnehmer*innen im Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau.
Sie konzertiert u.a. in der Symphony Hall Birmingham, der Philharmonie Essen, den Schumannhäusern Zwickau, Leipzig, Düsseldorf und Bonn, der Villa Seligmann Hannover, der Alten Synagoge Essen, bei Shalom Musik.Köln, bei Exilarte in Wien, in der Reihe „Im Zentrum Lied“ in Köln, bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten, im Thürmersaal Bochum, beim Festival VOICES, dem Liedfestival-Kassel und dem Festival Lied Würzburg.
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© Peter Adamik
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© Joscha Nivergall
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